Pay-per-Second Compute.
Adaptive Compute-Plattform für moderne Workloads. Du zahlst aktive Sekunden, nicht Idle.
Was ist Pay-per-Second Compute?
Pay-per-Second ist ein Abrechnungsmodell für Compute-Workloads, bei dem du nur die Sekunden bezahlst, in denen dein Workload tatsächlich CPU-Zyklen verbraucht. Sobald die Last auf null fällt, pausiert der Workload automatisch — und die Abrechnung stoppt.
Im Gegensatz zu klassischen Cloud-Instanzen, die 24/7 laufen und auch im Idle voll abgerechnet werden, skaliert Pay-per-Second Compute mit deiner tatsächlichen Nutzung. Game-Server, AI-Agenten, Microservices — alles, was nicht durchgehend Last hat, profitiert messbar.
Ein typischer Game-Server läuft 4 Stunden am Abend und 168 Stunden pro Woche im Idle. Bei Always-On-Pricing zahlst du für alle 168 Stunden. Bei Pay-per-Second nur für die 28 aktiven Stunden — eine Reduktion von ~83 %.
Idle-Compute ist die teuerste Compute-Zeit, die es gibt: du zahlst dafür, dass nichts passiert.
So funktioniert Pay-per-Second
In drei Schritten vom Account zum laufenden Workload:
Workload deployen
Container-Image oder Modpack wählen, Ressourcen festlegen, Deploy. Unter 60 Sekunden vom Klick zum laufenden Service.
Adaptiv skalieren
Der Workload startet bei Last und pausiert bei Idle. Cluster-grade Auto-Scaling, ohne Konfigurationsaufwand auf deiner Seite.
Sekunden-genau abrechnen
Du siehst pro Workload genau, wie viele aktive Sekunden gelaufen sind. Storage und Egress getrennt ausgewiesen.
Abrechnung pro angefangener Sekunde aktiver Compute-Zeit. Keine Setup-Gebühr, keine Mindestlaufzeit.
Pay-per-Second vs. Always-On Compute
Direkter Vergleich der beiden Abrechnungsmodelle:
| Merkmal | Pay-per-Second (xape) | Always-On (Hyperscaler) |
|---|---|---|
| Abrechnung | Pro aktive Sekunde (ab 0,063 €/h) | Fixer Monats- oder Stundenpreis |
| Idle-Kosten | 0 € — Workload pausiert automatisch | Voller Preis, auch bei 0 % Last |
| Vertragsbindung | Keine — jederzeit kündbar | Oft 12 Monate oder Reserved Instances |
| Cold-Start | < 60 Sekunden | Sofort (Workload läuft 24/7) |
| Skalierung | Automatisch (scale-to-zero bis cluster) | Manuelles Sizing, oft mit Lock-in |
| Datenstandort | EU-Rechenzentren, DSGVO-konform | Oft USA / unklar |
| Ideal für | AI-Agenten, Game-Server, Microservices | Workloads mit konstant hoher Auslastung |
Für welche Workloads eignet sich Pay-per-Second?
Adaptive Compute eignet sich überall dort, wo Workloads nicht durchgehend ausgelastet sind:
AI-Agenten und LLM-Backends
Ein AI-Agent ist 95 % der Zeit im Idle und reagiert nur, wenn ein User schreibt. Pay-per-Second eliminiert genau diese Idle-Kosten — der Agent steht in unter einer Sekunde wieder bereit.
Game-Server (Minecraft, Survival)
Eine Freundesgruppe spielt 4 h pro Abend. Bei 30 h aktiver Zeit pro Monat sparst du gegenüber Always-On bis zu 85 %. Welt und Daten bleiben persistent.
Microservices mit unregelmäßiger Last
Webhooks, ETL-Pipelines, Batch-Worker — alles, was punktuell läuft und dazwischen idle ist. Scale-to-zero schaltet automatisch ab.
Test- und Staging-Umgebungen
Staging-Cluster sind nachts und am Wochenende ungenutzt. Pay-per-Second deaktiviert sie automatisch und spart 60-70 % der Compute-Kosten.
Event-Workloads
Konferenz-Apps, Tournament-Server, kurzlebige Demos — laufen ein paar Stunden, dann nicht mehr. Du zahlst nur die aktive Zeit.
Kostenbeispiele
Konkrete Beispiele für typische Workloads:
Reagiert auf User-Anfragen, sonst idle
Etwa 2 h pro Abend, 5 Abende pro Woche
Tagsüber aktiv, nachts und am Wochenende idle
Beispiele basieren auf dem Small Plan (4 vCPU, 8 GB RAM, 0,114 €/h) plus 10 GB Storage (1 €/Monat).
Kostenrechner
Vor- und Nachteile
Pay-per-Second ist die richtige Wahl für viele Workloads — aber nicht für alle:
Vorteile
- Bis zu ~85 % Kostenersparnis bei Workloads mit Idle-Anteil
- Keine Vertragsbindung, keine Mindestlaufzeit
- Sekunden-genaue Abrechnung, transparent pro Workload
- EU-hosted, DSGVO-konform
- Self-Service-API für Automation und CI/CD
- Adaptive Skalierung ohne manuelles Sizing
- Cluster-grade Infrastruktur (Kubernetes, Cilium, KEDA)
Nachteile
- Cold-Start ~60 Sekunden bei pausierten Workloads
- Bei dauerhaft hoher Last (>500 h/Monat) teurer als Reserved-Instance-Pricing
- Nicht optimal für Always-On-Public-Services mit konstanter Last
- Stateful-Komponenten brauchen explizite Persistent Volumes
Wenn dein Workload Idle-Anteile hat — und das trifft auf >80 % aller modernen Workloads zu — ist Pay-per-Second die effizientere Wahl.
Häufig gestellte Fragen
Was passiert, wenn keine Last mehr anliegt?
Wie schnell ist der Cold-Start?
Gibt es eine monatliche Kostendeckelung?
Welche Container-Images sind unterstützt?
Wann lohnt sich Pay-per-Second nicht?
Wo läuft meine Compute?
Bereit für Pay-per-Second?
Erstelle einen Account und deploye deinen ersten Workload. Sekunden-genaue Abrechnung, EU-hosted, keine Vertragsbindung.
EU-hosted · Self-Service-API · Sekunden-genaue Abrechnung